Universitätsklinikum Ulm und Friedrich-Schiller Realschule Langenau schließen Bildungspartnerschaft

Gemeinsam für eine praxisnahe Berufsorientierung und mehr Einblicke in Gesundheitsberufe

Das Universitätsklinikum Ulm (UKU) und die Friedrich-Schiller-Realschule (FSR) Langenau haben am 23. September 2026 eine Bildungspartnerschaft vereinbart. Mit der offiziellen Unterzeichnung wird die bereits bestehende Zusammenarbeit zwischen Schule und Universitätsklinikum weiter ausgebaut. Im Mittelpunkt steht die Berufsorientierung: Schülerinnen und Schüler sollen frühzeitig verschiedene Berufsfelder im Gesundheitswesen kennenlernen und durch praktische Erfahrungen eigene Perspektiven für ihre berufliche Zukunft entwickeln.

Die Bildungspartnerschaft knüpft an eine bereits seit mehreren Jahren bestehende Zusammenarbeit an. Seit 2024 beteiligt sich das Universitätsklinikum unter anderem am „Check your talents Day“ der FSR Langenau und bringt sich bei den Ausbildungsbotschafter-Tagen sowie beim Elterninfoabend ein. Dabei erhalten Schülerinnen und Schüler sowie ihre Eltern Einblicke in die vielfältigen Ausbildungswege und beruflichen Perspektiven im Gesundheitswesen.

„Für unsere Schülerinnen und Schüler ist es besonders wertvoll, wenn Berufsorientierung nicht nur im Klassenzimmer stattfindet, sondern sie Berufe und Arbeitsplätze selbst kennenlernen können“, sagt Susanne Lorych-Kosztovics, Konrektorin der Friedrich-Schiller-Realschule Langenau. „Die bisherigen gemeinsamen Aktionen haben gezeigt, wie gut sich schulische Berufsorientierung und die praktischen Einblicke des Universitätsklinikums ergänzen. Mit der Bildungspartnerschaft schaffen wir dafür nun eine langfristige Grundlage.“

Auch künftig sind verschiedene gemeinsame Angebote geplant. Dazu gehören Besuche am Universitätsklinikum und an der Akademie für Gesundheitsberufe, bei denen die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Ausbildungsberufe kennenlernen und praktische Erfahrungen sammeln können. Darüber hinaus sind gemeinsame Projekte und Informationsveranstaltungen für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern vorgesehen. Auch bei der Suche nach Praktikumsplätzen soll die Zusammenarbeit konkrete Unterstützung bieten. „Wir möchten den Schülerinnen und Schülern zeigen, wie vielfältig die Arbeitswelt im Gesundheitswesen ist – und dass hinter den einzelnen Berufen ganz unterschiedliche Interessen und Talente gefragt sind“, erklärt Heike Gröbner aus dem Team Berufsorientierung der FSR Langenau. „Wenn Jugendliche selbst ausprobieren, Fragen stellen und mit Auszubildenden ins Gespräch kommen können, bekommen sie eine viel konkretere Vorstellung davon, was sie in einem Gesundheitsberuf erwartet.“

Für das Universitätsklinikum ist die Kooperation zugleich ein wichtiger Baustein in der Nachwuchsgewinnung. „Wir erleben bei den gemeinsamen Veranstaltungen, wie groß die Neugier der Jugendlichen auf die Gesundheitsberufe ist“, sagt Lara Hinz, Direktorin der Akademie für Gesundheitsberufe am Universitätsklinikum Ulm. „Unser Ziel ist es, diese Neugier aufzugreifen und jungen Menschen möglichst früh authentische Einblicke zu geben. Die Bildungspartnerschaft mit der FSR Langenau bietet dafür eine hervorragende Grundlage.“

Mit der Bildungspartnerschaft schaffen das Universitätsklinikum Ulm und die Friedrich-Schiller-Realschule Langenau eine langfristige Grundlage für gemeinsame Aktivitäten rund um Berufsorientierung und Ausbildung. Beide Partner wollen die Zusammenarbeit künftig weiterentwickeln und den Schülerinnen und Schülern regelmäßig Möglichkeiten bieten, Gesundheitsberufe praxisnah kennenzulernen.

Susanne Lorych-Kosztovics (Konrektorin Friedrich-Schiller-Realschule Langenau, von links), Julia Adams (BO-Team Friedrich-Schiller-Realschule Langenau), Heike Gröbner (BO-Team Friedrich-Schiller-Realschule Langenau), Jette Schleicher (Bildungsmarketing Akademie für Gesundheitsberufe Universitätsklinikum Ulm), Lara Hinz (Direktorin Akademie für Gesundheitsberufe Universitätsklinikum Ulm), Dagmar Häufele (Assistentin der Direktorin Akademie für Gesundheitsberufe Universitätsklinikum Ulm). (Foto: Universitätsklinikum Ulm)